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70mm, eine Legende

70mm - Großbildverfahren in TODD-AO

Es war das Format der Superlative! - Am 5. Oktober 1955 führten Michael Todd und die American Optical Company das 70mm-Breitbild-Verfahren mit seinen großen, scharfen, beinahe dreidimensionalen Bildern und raumfüllendem Surroundsound ein. Todd, seit 1952 an der Cinerama-Produktionsgesellschaft mitbeteiligt, hatte Überlegungen angestellt inwieweit das teure "3-Kamera-Verfahren" billiger mit nur einer Kamera zu bewerkstelligen wäre. Er wählte eine 65mm-Kamera der Firma Mitchell, mit einer Laufzeit von 30 Bildern pro Sekunde und modifizierte sie mit einer speziellen Linse (Bugeye Lens), die einen Blickwinkel von 128° erfasste. Der verwendete Negativfilm war prinzipiell genauso breit wie der fertige Printfilm, dem an den Seiten noch je 2,5mm zum Unterbringen der Tonspuren hinzugefügt werden mussten. 

 


70mm 

Ein (leider) rotstichiges Fragment aus einem echten 70mm-TODD-AO-Film mit 6-Kanal-Magnetton.


Um die Kompatibilität mit Kinos zu wahren, die nicht mit 70mm-Projektoren ausgerüstet sind, kamen auch 35mm-Versionen vom 65mm-Negativ. Das 1959 erstmals eingesetzte Super Panavision-Verfahren ist technisch 100%ig identisch mit ToddAO.
"Oklahoma" war der erste Film, der in Todd's  Verfahren produziert wurde und schon bald sollten alle "Big Budget"-Filme in 70mm gedreht werden. Es folgten Mammutproduktionen wie "My Fair Lady", "2001 - Odyssee im Weltraum", "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", "Patton" und "Doctor Doolittle"...

Nur ganz wenige Kinos befassen sich heutzutage noch mit dem aufwändigen Format. In Deutschland beispielsweise die SCHAUBURG in 76137 Karlsruhe, Marienstraße 16, (www.schauburg.de; www.70mm.info), die 70mm-Festivals präsentiert.


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