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Es begann im 19. Jahrhundert

Zur Geschichte des Celluloidfilms


Mit seiner Entwicklung wurde im 19. Jahrhundert der Grundstein für den fotografischen Film gelegt, der schließlich in Konkurrenz zur bis dahin verbreiteten fotografischen Platte trat und schließlich zur Entwicklung von Kinofilmen führte.
Wenngleich der ursprüngliche Celluloid- bzw. Zelluloidfilm eigentlich bereits seit Jahrzehnten nicht mehr verwendet wird, so steht der Name dennoch nach wie vor als Inbegriff des im Allgemeinen perforierten Kinofilms, wie er noch in den meisten kommerziellen Lichtspielhäusern (auf 35mm) und in zahlreichen Heimkinos (als 8mm-, 9,5mm- oder 16mm-Film) über die Leinwände flimmert!

Als Celluloid bzw. Zelluloid bezeichnet man eine Gruppe von Verbindungen, die aus Nitrozellulose und Kampfer gewonnen werden. Der leicht verform- und schmelzbare Kunststoff wird als das erste Thermoplast angesehen. Als solche fanden Zelluloide im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts breite Anwendungsmöglichkeiten, man gewann daraus u. a. Messergriffe, Kämme und Spielzeuge. Da es jedoch leicht brennbar war, ersetzte man es schließlich durch Kunststoffe aus Zellulose-Acetat und Mitte des 20. Jahrhunderts durch Polyethylen. Die Entwicklung des Zelluloidfilms für den fotografischen Film (als Kleinbild- und Rollfilm) führte letztendlich zur Entwicklung von Kinofilmen in den unterschiedlichen Formaten, von 8mm bis hin zu 70 Millimeter.

Wichtige Etappen:

1856:
Erstherstellung: Alexander Parkes gelingt als Erstem die Herstellung von Zelluloid, er kann seine Erfindung (mit Namen „Parkesin“) jedoch nicht selbst verwerten.

1870: Namensfindung: Die amerikanische Celluloid Manufacturing Company lässt den Namen Celluloid als Handelsmarke eintragen und schützen.

1887: Nutzung für fotografischen Film: Zelluloide als fotografische Filme wurden erst ab den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelt und traten bald in Konkurrenz zur fotografischen Platte. 1887 erhielt Hannibal Goodwin ein Patent für Zelluloidfilm, kurz darauf auch die Eastman Company. 1898 entschied sich ein Patentverletzungs-Verfahren gegen diese zu Gunsten Goodwins.



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